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Transputerei

Ja, die ließ mich nach zehn Jahren Abstinenz inklusive der fünf Jahre in der Sklaverei (siehe dort) immer noch nicht los. Deshalb stellte ich dreiviertel der Transputer-Workstation meines alten Instituts an der TUM im Jahr 2006 auf dem VCFe-7 vor. Einige Bilder:

Mein Vortrag:

VCFe7-1

Zu dumm, wir verwendeten reprogrammierbare GALs statt dauerhafteren PALs. Deshalb stelle ich für Bernd, dem Vaxman, eine Workstation mit noch (noch!) funktionierenden Brettern zusammen (Rikka will promovieren). Sie steht nun in seinem Großrechnermuseum. Ob sie wohl noch läuft?

VCFe7-2

Kannibalisiert wurden dabei diese drei Workstations.

workstations

Die 81 steht bei Fred, die 82 bei mir, die 83 bei Bernd, die 84 bei Waldemar. Und wo ist die 80? Die war ein Prototyp und wird wohl im alten Institut verschollen sein.

Eine sehr kurze (nur 18 Seiten!) Beschreibung dieses TransStation genannten äußerst flexiblen Parallel-Rechners auf Transputer-Basis finden Sie als 400 KB große PDF-Datei genau HIER:

Mit dem erworbenen Knowhow wurden am Institut für die Industrie weitere Transputer-Platinen entwickelt, z.B.

H920H931-1024
H922-600

Dieser Grafik-Controller mit 2 MB VRAM (dual ported) kann auf das Transputer Up- System aufgesteckt werden.

Oben rechts sieht man den Testaufbau eines programmierbaren Clock-Generators (der vom Auftraggeber nicht gewünscht war, für eigene Zwecke jedoch benötigt wurde).

Damit hat man auf einer Fläche von 100 x 210 mm ein grafikfähiges Transputersystem im PC als Basis für eine Multitransputer-Workstation.

Das PC-Interface ist 2-lagig, die beiden anderen Platinen sind 6-lagig ausgeführt.

Auf einer Europakarte 100 x 160 mm lässt sich 8-lagig ein grafikfähiges Transputer-System mit 8 MB RAM und 4 MB VRAM (dual ported) ohne SMD-Bausteine aufbauen, das die Stromversorgung wahlweise aus einem PC bezieht.

VGA1280-960

Ja, und dann wurde INMOS 1989 von SGS-Thomson gekauft. Ja, und dann kam 1994 das Ende der Transputerei. Schade.

PS: Das Listing für die Programmierung eines dieser verflixten GALs will ich Ihnen nicht vorenthalten. Wie gut, dass man es dauerhaft gespeichert hat - auf Papier. Das hält länger als GALs, EPROMs, FDs, HDs, CDs, DVDs, Sticks und Konsorten.

Noch mehr zur Transputerei hier und in der Festschrift zum 60. Geburtstag meines Chefs (der inzwischen schon 80 wurde).

webmaster  2001-01-18, aktualisiert 2016-06-11

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